Es gibt tausend Krankheiten,
aber nur eine Gesundheit.

Arthur Schopenhauer

Therapieübersicht:


Homöopathie

Die Homöopathie (aus dem griechischen: homoios = ähnlich; pathos = Leiden) beruht auf den 1796 veröffentlichten Vorstellungen des deutschen Arztes Samuel Hahnemann, den ich hier nur aus historischen Gründen nenne. Er hat in vielen Selbstversuchen mit unterschiedlichsten pflanzlichen, tierischen und mineralischen Substanzen entsprechende Wirkungen festgestellt und die Symptome sorgfältig dokumentiert.
Seine Grundannahme: „Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden" (lat. Similia similibus curentur) erklärt das Prinzip der Wirkung: Demnach soll ein homöopathisches Arzneimittel so ausgewählt werden, dass es an Gesunden ähnliche Symptome hervorrufen könne wie die, an denen der Kranke leidet.

Ein schönes Beispiel hierfür ist die Küchenzwiebel (lat. Allium cepa). Die Wirkung einer frisch geschnittenen Zwiebel ist bekannt: Begriffe wie tränende Augen, laufende Nase, Schärfe und Brennen kommen einem sofort in den Sinn. Nach dem Prinzip der Ähnlichkeit hilft deshalb „homöopathisches Allium cepa” bei Erkrankungen mit diesen oder eben ähnlichen Symptomen.


Einzelmittel, Komplexmittel

Unter den homöopathischen Arzneimitteln unterscheidet man zwischen den mittlerweile mehr als 2000 „Einzelmitteln” und den „Komplexmitteln”.
Komplexmittel sind harmonisch aufeinander abgestimmte Präparate, die mehrere wirksame Einzelmittel enthalten.

Je nach Beschwerdenbild und individuell auf den Patienten abgestimmt, verordne ich sowohl Einzelmittel als auch Komplexmittel.

Die Schulmedizin sieht die Homöopathie nach wie vor mit einiger Skepsis, der Gesetzgeber erkennt sie jedoch im Arzneimittelgesetz als besonderes Therapieverfahren an und hat ihr auch ein offizielles Arzneibuch gewidmet.

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